Sollarbeitszeit

Die Sollarbeitszeit ist die laut Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung zu leistende Arbeitszeit in einem bestimmten Zeitraum – pro Tag, Woche oder Monat. Sie ist die Bezugsgröße für das Arbeitszeitkonto: Liegt die tatsächlich geleistete Istarbeitszeit darüber, entstehen Plusstunden, liegt sie darunter, Minusstunden.

Was unterscheidet Soll- und Istarbeitszeit?

Die Istarbeitszeit ist die tatsächlich geleistete Arbeitszeit. Die Differenz aus Ist- und Sollarbeitszeit ergibt das Arbeitszeitkonto: positiver Saldo gleich Plusstunden, negativer Saldo gleich Minusstunden.

Beispiel aus der Praxis

Eine Teilzeitkraft mit 20 Wochenstunden arbeitet in einer Woche mit Inventur 24 Stunden. Ihr Arbeitszeitkonto zeigt danach vier Plusstunden. In Absprache mit der Teamleitung gleicht sie diese in einer ruhigeren Woche wieder aus. Damit der Saldo stimmt, muss die Sollarbeitszeit für jeden Mitarbeiter mit seinem eigenen Vertragsumfang hinterlegt sein, nicht pauschal für das ganze Team.

Deutschland, Österreich und Schweiz im Vergleich

In SL-UP umsetzen: Stunden-Saldo für Plus- und Minusstunden in den Berichten →

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