Faire Jahresplanung & Brückentage
Die Sommerferien bekommt nicht, wer am lautesten fragt.
Einmal im Jahr tragen alle ihre Urlaubswünsche mit Priorität ein. Wo sich Wünsche in einer Abteilung überschneiden, schlägt SL-UP einen nachvollziehbaren Ausgleich vor: mit Punkten, Begründung und Rotation über die Jahre. Die Administration prüft und bestätigt.
Offene Testphase (Beta), unverbindlich. Funktionen und Konditionen können sich noch ändern. Größere Teams auf Anfrage.
Vorschlag mit Begründung
So sieht es die Administration. Mitarbeiter sehen nur ihr eigenes Ergebnis, ohne Namen und Punkte anderer. Bestätigt wird der Vorschlag von einem Menschen.
Vorschau mit Beispieldaten einer erfundenen Firma. Sie läuft nur in Ihrem Browser, es wird nichts gespeichert oder übertragen. Die Punkte entsprechen den Standardgewichten von SL-UP; Ihre Administration kann sie anders einstellen.
01 — Die Runde
Einmal im Jahr. Fünf Schritte.
Eine Runde je Jahr, geführt von der Administration. Die Mitarbeiter tragen ihre Wünsche ein, SL-UP zeigt, wo es eng wird, und rechnet den Vorschlag.
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1
Runde eröffnen
Planungsjahr und Zeitraum der Wunschphase wählen. Die Merkmale und Gewichte werden mit der Runde gespeichert, damit der Vorschlag später nachvollziehbar bleibt.
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2
Wünsche sammeln
Jede Person trägt Zeiträume mit Priorität 1, 2 oder 3 ein. Von jeder Priorität gibt es nur wenige Plätze, damit nicht alles „sehr wichtig“ wird. Ändern und löschen geht, solange die Phase läuft.
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3
Überschneidungen sehen
Je Abteilung zeigt SL-UP, an welchen Arbeitstagen sich Wünsche treffen. Mit der Besetzungsansicht zählt die Mindestbesetzung, sonst gilt, wie viele Personen gleichzeitig fehlen dürfen.
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4
Vorschlag berechnen
Beliebig oft. Zu jeder Entscheidung steht eine Begründung mit den Punkten. Ändert jemand einen Wunsch, wird der Entwurf verworfen und neu gerechnet.
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5
Bestätigen
Erst dann ist der Vorschlag das Ergebnis. Die Mitarbeiter sehen ihr Ergebnis mit Begründung, und die Zuteilungen fließen als Ausgleich in die kommenden Jahre ein.
Ein Wunsch ist kein Urlaubsantrag: SL-UP legt in der Runde keine Abwesenheiten und keine Anträge an. Beantragt wird danach wie gewohnt. Die Anleitung steht in der Hilfe.
02 — Nachvollziehbar
Punkte statt Bauchgefühl.
Jeder Wunsch bekommt Punkte aus wenigen, offen gelegten Merkmalen. Die Gewichte stellt die Administration beim Eröffnen ein, jedes Merkmal lässt sich abschalten.
- Ganz oder gar nicht. Ein Wunsch wird nicht halb zugeteilt. Reicht die Kapazität an einem Tag nicht, kommt der nächste Wunsch dran.
- Gleichstand ohne Streit. Erst zählt, wer in dieser Runde bei Konflikten schon weniger bekommen hat, dann entscheidet ein wiederholbares Los: dieselben Wünsche ergeben denselben Vorschlag.
- Keine heiklen Angaben. Gesundheit, Alter oder Familienstand werden nicht abgefragt. Die einzige persönliche Angabe ist der freiwillige Hinweis auf die Schulferien.
| Merkmal | Wert | Gewicht |
|---|---|---|
| Priorität | 3 / 2 / 1 für Prio 1 / 2 / 3 | × 2 |
| Auf Schulferien angewiesen | 1, wenn der Wunsch Ferien berührt | × 4 |
| Rotation aus den Vorjahren | −3 bis +3, je Jahr höchstens ±1 | × 2 |
| Ausgleich in dieser Runde | −1 je schon zugeteiltem Konfliktwunsch | × 3 |
| Betriebszugehörigkeit | bis 20 Dienstjahre, anteilig | × 2 (standardmäßig aus) |
Standardwerte. Die Administration kann Gewichte von 0 bis 10 wählen und die Rotation auf 1 bis 5 Vorjahre einstellen.
03 — Über die Jahre
Wer dieses Jahr zurücksteckt, bekommt nächstes Jahr Punkte dazu.
Die Rotation merkt sich nur echte Konflikte: Wünsche, die auf Konkurrenz trafen. Wer dabei nicht zum Zug kam, bekommt Punkte; wer sich durchgesetzt hat, gibt welche ab. Wünsche ohne Konkurrenz ändern nichts.
Gleiche Priorität, gleiche Punkte: Das Los fällt auf Lena, Tom steckt zurück.
Lena −1 · Tom +1Gleiche Wünsche. Mit der Rotation hat Tom jetzt mehr Punkte.
Tom −1 · Lena +1Lena wünscht sich den Herbst. Kein Konflikt, nichts ändert sich.
ohne WirkungJe Person und Jahr zählt höchstens ein Punkt; standardmäßig wiegen ältere Jahre weniger, und SL-UP blickt drei Jahre zurück. Die Rotation ist ein Merkmal unter mehreren: Ein starker Grund wie der Schulferienbedarf kann sie aufwiegen.
04 — Brückentage
Ein Urlaubstag. Vier Tage frei.
Die Planungshilfe zeigt jeder Person für die nächsten zwölf Monate, wo sich Urlaub besonders lohnt. Gerechnet wird mit den Feiertagen des eigenen Bundeslands, den eigenen Arbeitstagen und dem Resturlaub. Probieren Sie es aus:
In den nächsten zwölf Monaten liegt für dieses Bundesland kein Feiertag so, dass mit höchstens fünf Urlaubstagen vier freie Tage am Stück entstehen.
- Ihre Arbeitstage. Teilzeit mit festen freien Tagen wird berücksichtigt; Wochenenden und Ihre Nicht-Arbeitstage zählen als frei.
- Ihr Resturlaub. Vorschläge, für die der Resturlaub im Jahr nicht reicht, werden ausgeblendet. Belegte Tage und Sperrzeiten werden nicht vorgeschlagen.
- Ihr Team. Ist die Besetzungsansicht eingeschaltet und für Ihre Abteilung eine Mindestbesetzung hinterlegt, zeigt jeder Vorschlag eine Ampel, ob es an diesen Tagen knapp würde. Ohne Namen, ohne Gründe.
- Kein Automatismus. Beantragt wird nichts von selbst. Ein Klick öffnet das normale Antragsformular mit den vorbelegten Tagen.
Rechner mit den gesetzlichen Feiertagen der deutschen Bundesländer, Mo–Fr als Arbeitstage und ohne belegte Tage. In SL-UP kommen Ihr Kanton oder Bundesland, Ihre Arbeitstage und Ihr Resturlaub dazu; Schulferien erscheinen als Hinweis. Mehr in der Hilfe.
05 — Vertrauen
Fair heißt auch: sparsam mit Daten.
Eine Jahresplanung berührt Privates. SL-UP fragt so wenig wie möglich und zeigt jeder Person nur das Eigene.
Nur das Eigene
Mitarbeiter sehen ihre Wünsche und ihr Ergebnis. Keine Namen, keine Punkte, keine Wünsche von Kollegen.
Keine Begründungspflicht
Es gibt kein Freitextfeld. Der Hinweis auf die Schulferien ist freiwillig und jederzeit zurücknehmbar.
Keine heiklen Merkmale
Gesundheit, Alter, Familienstand: nicht vorgesehen. Entschieden wird nach Priorität, Ferienbedarf, Rotation und Ausgleich.
Begründet
Zu jeder Entscheidung steht, welche Punkte zählten. Wer zurücksteckt, erfährt warum und bekommt in der nächsten Runde Punkte dazu.
Ein Mensch bestätigt
Der Vorschlag wird erst durch die Bestätigung der Administration zum Ergebnis. Bis dahin lässt er sich neu rechnen.
Nicht ewig
Wünsche gehören zum Datenexport, werden beim Löschen des Kontos entfernt, und Runden werden nach sechs Kalenderjahren gelöscht.
Und noch etwas
Der Genehmigungsweg bleibt, wie er ist.
Die Runde ersetzt keine Freigabe. Sie nimmt der Sommerplanung nur den Streit: Alle wissen vorher, wie entschieden wird, und hinterher, warum. Beantragt und genehmigt wird danach wie gewohnt in SL-UP.
Offene Testphase (Beta), unverbindlich. Funktionen und Konditionen können sich noch ändern. Größere Teams auf Anfrage.
Häufige Fragen zur Jahresplanung
Legt die Jahresplanung automatisch Urlaub an?
Nein. Ein Wunsch ist kein Urlaubsantrag. Die Runde sammelt Wünsche, zeigt Überschneidungen und schlägt einen Ausgleich vor, den ein Administrator prüft und bestätigt. Danach beantragen die Mitarbeiter ihren Urlaub wie gewohnt, und der Genehmigungsweg bleibt derselbe.
Wie viele Wünsche kann eine Person eintragen?
Standardmäßig zwei Wünsche mit Priorität 1 (sehr wichtig), drei mit Priorität 2 (wichtig) und fünf mit Priorität 3 (wünschenswert). Die Administration kann die Kontingente je Priorität ändern, insgesamt sind höchstens zwölf Wünsche je Person möglich. Wünsche dürfen sich nicht überschneiden, gezählt werden nur Arbeitstage.
Wie entscheidet SL-UP bei Überschneidungen?
Jeder Wunsch bekommt Punkte: die Priorität, die freiwillige Angabe, auf die Schulferien angewiesen zu sein, auf Wunsch die Betriebszugehörigkeit, der Ausgleich aus den Vorjahren und der Ausgleich innerhalb der Runde. Die Gewichte stellt die Administration beim Eröffnen ein, jedes Merkmal lässt sich abschalten. Die Wünsche werden nach Punkten gereiht und der Reihe nach berücksichtigt, solange die Abteilung an jedem Arbeitstag noch Kapazität hat. Bei Gleichstand entscheidet, wer in dieser Runde bei Konflikten schon weniger bekommen hat, danach ein wiederholbares Los: dieselben Wünsche ergeben denselben Vorschlag.
Was bedeutet Rotation?
Wer in den letzten Jahren bei einem echten Konflikt nicht zum Zug kam, bekommt in der nächsten Runde Punkte dazu; wer sich durchgesetzt hat, verliert welche. Je Person und Jahr zählt höchstens ein Punkt, und Wünsche ohne Konkurrenz ändern nichts. So verschiebt sich das Gewicht über die Jahre zu denen, die zurückgesteckt haben.
Was sehen die Kollegen von meinen Wünschen?
Nichts. Mitarbeiter sehen nur ihre eigenen Wünsche und nach der Bestätigung ihr eigenes Ergebnis mit Begründung, ohne Namen oder Punkte anderer. Die Administration sieht die Wünsche der Abteilung mit Namen, um Überschneidungen und den Vorschlag zu prüfen. Gesundheits-, Alters- oder Familienangaben gibt es nicht; die einzige persönliche Angabe ist der freiwillige Hinweis auf die Schulferien.
Was macht die Brückentage-Planungshilfe?
Sie zeigt für die nächsten zwölf Monate, an welchen Tagen sich Urlaub besonders lohnt: zum Beispiel ein Urlaubstag für vier freie Tage am Stück. Sie rechnet mit den gesetzlichen Feiertagen Ihres Bundeslands oder Kantons, Ihren Arbeitstagen und Ihrem Resturlaub. Beantragt wird nichts automatisch: Ein Klick öffnet das normale Antragsformular mit den vorbelegten Tagen.
Wie werden die Module eingeschaltet?
Die Jahresplanung wird auf Anfrage für Ihr Unternehmen freigeschaltet und setzt Abteilungen voraus; danach erscheinen „Urlaubswünsche“ für alle und „Jahresplanung“ für Administratoren. Die Brückentage-Planungshilfe schaltet ein Administrator unter Einstellungen → Optionen ein. Beides ist zunächst aus.
Die Vorschau verwendet frei erfundene Beispieldaten, Übereinstimmungen mit echten Unternehmen oder Personen sind zufällig. Der Brückentage-Rechner auf dieser Seite dient der Veranschaulichung; maßgeblich sind die Feiertagsregelungen Ihres Bundeslands und Ihr Arbeitsvertrag.